UNSERE NOTDIENSTREGELN

Wenn uns ein Tier im Notdienst vorgestellt wird, werden wir es immer wie einen echten Notfall behandeln und nicht "einfach nur eine Spritze geben", auch wenn der Besitzer es so will.

Wie in der Notfallaufnahme im Krankenhaus heißt das, daß wir den vorgestellten Patienten diagnostisch so weit wie möglich abklären, entweder solange, bis wir eine Diagnose haben, oder  bis sich herausstellt, daß es nichts Ernstes ist. Es schließt auch ein, daß wir unklare Patienten stationär aufnehmen.  
Die diagnostische Aufarbeitung eines unklaren Falles ist aufwändig und kostenintensiv, aber unvermeidbar, wenn wir der tierärztlichen Sorgfaltspflicht genügen wollen.

Wir werden keine Tiere behandeln, deren Besitzer diese Abklärung nicht wünschen und lediglich eine „Spritze“ verlangen. Eine Spritze zu verabreichen, ohne überhaupt zu wissen, gegen was, ist für uns unvertretbar. Wenn der Tierbesitzer eine diagnostische Abklärung verweigert, interpretieren wir das so, daß es kein echter Notfall ist, der einer sofortigen Behandlung bedarf.

Wir werden deshalb die Behandlung von unklaren Notfallpatienten, bei denen der Besitzer eine vollständige Diagnostik verweigert, ablehnen.

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