Sie sind hier: Behandlung/Hunde/

Spezielle Behandlung und Prävention von Hunden

"Wir lieben Tiere"

Krankheiten

Die häufigsten Erkrankungen

 

1. Allergien

 

 

Ebenso wie der Mensch, kann auch ein Hund eine Allergie entwickeln, zum Beispiel Hautallergien, Lebensmittel-Allergien und Kontaktallergien. Wenn Sie zum Beispiel bemerken, dass Ihr Hund sich ständig kratzt, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen und Ihren Hund untersuchen lassen, denn es könnte eine Allergie oder eine andere Ursache (z.B. Flöhe oder Milben) dahinter stecken.

 

2. Ohrenentzündung

 

Hund bei der Ohrreinigung

Vor allem Hunde mit großen, hängenden Ohren leiden oft unter Ohrenentzündungen. 

Vor allem bei Hunden mit großen, hängenden Ohren kommt es häufiger zu Ohrenentzündungen. Die angestaute Wärme in den Ohren ist bei diesen Hunden ein optimaler Platz für Milben und andere Parasiten. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund den Kopf schräg hält und den Kopf schüttelt, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Weitere Symptome für eine Ohrenentzündung sind Sekrete oder ein schwarz-brauner Ohrenschmalz sowie ein strenger Geruch im Ohr. Vom Tierarzt erhalten Sie spezielle Ohrreiniger und Ohrentropfen für den Hund.

 

3. Flöhe

 

Flohbisse führen zu Juckreiz. Der Hund juckt, kratzt und beißt sich vermehrt. Außerdem kann es passieren, dass der Hund eine Überempfindlichkeit gegen Flohspeichel entwickelt, eine sogenannte Flohspeichel-Allergie. Flöhe können zudem Bandwürmer übertragen.

 

4. Zecken

 

Wenn Zecken den Hund befallen, kann dies zu Hautproblemen führen. Zudem sind Zecken häufig Überträger verschiedener Krankheiten wie Borreliose oder FSME. Bei einem Biss können sie diese Krankheiten an den Hund weitergeben. Entfernen Sie den Parasiten am besten innerhalb der ersten 24 Stunden, nachdem Ihr Hund von einer Zecke gebissen wurde.

 

5. Würmer

 

Würmer kommen häufig beim Hund häufig vor, vor allem Bandwürmer, Rundwürmer und Herzwürmer. Ein Wurmbefall beim Hund ist selten lebensbedrohlich, er kann jedoch zu gesundheitlichen Problemen, wie Mangelernährung oder Blutarmut führen.

 

 

6. Diabetes mellitus

 

Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit, ist eine häufige Stoffwechselkrankheit bei Hunden. Sie kommt vor allem bei älteren Hunden vor. Einem Hund mit Diabetes mellitus fehlt Insulin – ein Hormon, das den Blutzucker-Spiegel senkt. Ein Hund mit Diabetes mellitus muss vom Tierarzt behandelt werden.

 

7. Hüftgelenk-Dysplasie

 

Eine Hüftgelenk-Dysplasie, kurz HD, ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Der Kopf des Oberschenkels liegt nicht ausreichend tief in der Hüftpfanne und ist locker. Durch die Reibung des lockeren Gelenks degenerieren der Knorpel und der Knochen – es kann sich eine Arthrose (Gelenkverschleiß) beim Hund entwickeln.

 

8. Dackellähme

 

Unter der Dackellähme verstehen Tierärzte Lähmungserscheinungen der Gliedmaßen beim Hund. Der medizinische Begriff lautet Diskopathie. Sie wird durch einen Bandscheibenvorfall verursacht. Der Hund hat Schmerzen und Lähmungen der Vorder- und/oder Hinterbeinen. Anders als es der Name vermuten lässt, sind nicht nur Dackel, sondern auch andere kurzbeinige Hunderassen für die Dackellähme anfällig.

 

9. Grauer Star

 

Der Graue Star (Katarakt) ist eine krankhafte Veränderung der Augenlinse. Die Linse des Hundes trübt sich, das Auge des Hundes erscheint dadurch grau. Je nachdem, wie stark die Linse getrübt ist, kann der Hund schlechter sehen oder ganz erblinden. Ein Grauer Star kann angeboren sein oder im Alter entstehen.

 

10. Tumoren

 

Vor allem bei älteren Hunden kommen häufiger Tumoren, also Geschwulste oder Gewebsneubildungen, vor. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um Krebs handeln: Viele Tumoren sind gutartig, zum Beispiel die Lipome – Fettgeschwulste. Achten Sie auf Schwellungen und Knubbel an der Haut Ihres Hundes, denn je früher Sie einen möglichen Tumor entdecken, desto eher kann er untersucht und behandelt werden.

 

 

 

 

NCHT FRESSEN!!

schädlich bis giftig!!

Gefährliche! Verbotene! Schädliche Lebensmittel! Die Liste für Hunde

Zwiebeln

Sowohl in roher als auch in gekochter Variante enthalten Zwiebeln Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen des Hundes zum Platzen bringen. Dies kann zu Blutarmut führen oder sogar tödlich enden. 5g Zwiebel pro KG Körpergewicht gelten als gefährlicher Wert. Eine mittelgroße Zwiebel (125 g) kann somit einen 25 Kg schweren Hund töten!


Knoblauch


Noch immer in zu vielen Hundegerichten enthalten ist leider Knoblauch. Er ist für Hunde giftig und kann in sehr hohen Dosierungen sogar zum Tod führen. Dass Knoblauch eine abschreckende Wirkung gegen Flöhe haben soll ist eher ein Mythos als Fakt. Das im Knoblauch enthaltene Gift lagert sich auch über längere Zeiträume im Hundekörper an. Also auch Vorsicht vor kleinen Mengen über längere Zeit!


Schokolade


Auf Schokolade sollte ein Hund komplett verzichten. Ein Hauptbestandteil in kakaohaltigen Lebensmitteln ist nämlich Theobromin, ein für Hunde lebensgefährliches Gift. Der Giftgehalt ist dabei umso höher je dunkler die Schokolade ist. Schon kleine Mengen können für den Hund tödlich sein. Bereits ein kleiner Riegel dunkler Schokolade kann einen kleinen Hund umbringen!


Koffein


Das bereits genannte Theobromin entsteht auch beim Abbau von Koffein. Hier ebenfalls vorsichtig sein!


Schweinefleisch


Rohes Schweinefleisch kann den Aujeszky-Virus beinhalten, der für Hunde tödlich ist. Deutschland gilt zwar als Aujeszky-frei, jedoch kann ma ja nie wissen. Daher sollten auch Schweinefleisch-Produkte vermieden werden und Würste, deren genaue Zusammensetzung unklar ist.


Rosinen


Rosinen können bei Hunden zu Nierenversagen führen. Schon wenige Stücke können einen kleinen Hund töten!


Weintrauben


Für Weintrauben gilt natürlich das Gleiche wie für ihre verschrumpelte Version: Rosinen. Bereits eine Hand voll Weintrauben kann einen kleinen Hund töten!


Nüsse in hohen Mengen


Viele Nüsse enthalten eine hohe Konzentration an Phosphor. Dieses kann zu Blasensteinen führen. Besonders Macadamia-Nüsse sind zudem giftig für Hunde. Bei Walnüssen besteht die Gefahr, das sie von einem nicht sichtbaren Schimmelpilz befallen sind, der ebenfalls hochgiftig für Hunde ist. Und zu guter Letzt sind Nüsse auch noch sehr energiereich und können somit Übergewicht bei Hunden bewirken.


Süßstoffe


Das Fatale an Süßstoffen ist, dass diese bei Hunden zu einem tödlichen Abfall des Blutzuckerspiegels führen können!


Rohe unbeschnittene Kartoffeln


In rohem Zustand sind Kartoffeln ebenfalls für Hunde giftig. In gekochtem Zustand sind immerhin noch die grünen Pflanzenbestandteile, mit ihren für den Hund giftigen Substanzen, gefährlich. Sind die Kartoffen gekocht und alles Grüne entfernt, können sie jedoch gefahrlos verzehrt werden.


Hülsenfrüchte


In rohem Zustand sind Hülsenfrüchte, wie Erbsen, Bohnen usw., für Hunde giftig. Aber auch in gekochtem Zustand kann es zu Bauchkrämpfen und schmerzhaften Blähungen kommen. Bitte mit Vorsicht füttern!


Milch


Die in Milch enthaltene Laktose kann vom erwachsenen Hund nicht mehr verwertet werden, da er die Produktion des Enzyms, das die Laktose aufspaltet, dann schon eingestellt hat. Nur bei Welpen gehört Milch zur natürlichen Nahrung. In geringen Mengen schadet Milch einem erwachsenen Hund nicht, aber bei einem Zuviel wird Ihr Hund Durchfall erleiden. Käse und andere vergorene Milcherzeugnisse werden aber normalerweise gut vertragen.


Aromen & Geschmacksverstärker


 Eine gesunde und daher richtige Hundeernährung verzichtet auf Aromen und Geschmacksverstärker. Diese können Allergien auslösen bzw. zu Unverträglichkeiten führen. Problematisch ist dann zudem, dass durch die Geschmacksverstärkende Wirkung eventuell kein anderes (geschmacksärmeres) Futter vom Hund angenommen wird. Bei uns Menschen verhält sich dies übrigens ähnlich. Von daher sollten auch wir auf Verstärker und Aromen verzichten. 


Ascorbinsäure (Vitamin C) in Futterbeimischungen


Als Haltbarkeitsmacher in Futterbeimischungen kann es ein auslösender Faktor für Magendrehungen bei Hunden sein. Daher mit Vorsicht füttern.


Zucker


Zucker in übermässiger Verabreichung kann auf Dauer zu vielen Krankheiten beim Hund führen. Hauptlieferant für Zucker sind leider viele Fertigfutter-Marken. Achten Sie daher auf die Zusammensetzung des gefütterten Fertigfutters. Zudem gilt auch beim natürlichen Geschmacksverstärker Zucker das Gleiche wie für künstliche Geschmacksverstärker.


Rohe Eier


 Rohes Eiklar sollte nicht gefüttert werden, da es Vitamin B7 bzw. Biotin bindet. Gekocht (oder auch nur die Schale) können Eier jedoch von Hunden verzehrt werden.