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Neuigkeiten aus der Tiermedizin

Das Wissen explodiert in der Tiermedizin, und nur wer ständig die Entwicklung nicht nur in Europa, sondern vor allem in den USA verfolgt, kann den neuesten Stand der Wissenschaft repräsentieren. Aus diesem Grund besucht Dr. Maurer jährlich den größten amerikanischen Kleintierkongress in Orlando. Neuste Erkenntnisse z.B. zur Spezialbehandlungen TTA finden Sie im Menüpunkt TTA. 


Aus der Wissenschaft

FIP –feline infektiöse Peritonitis – eine bis heute tödlich verlaufende Virusinfektion der Katze, gegen die es kein Medikament gibt. Jetzt hat die Universität München einen vielversprechenden Therapieansatz. Unter der Leitung von Prof. Katrin Hartmann wird eine Doppelblindstudie durchgeführt. Wer eine erkrankte Katze hat und nicht aufgeben will, kann sich per email an y.fischer(at)medizinische-kleintierklinik.de wenden.

Fortschritte in der Behandlung chronischer Nierenerkrankungen:

Neueste Erkenntnisse über die Mechanismen im Krankheitsablauf ermöglichen ein dramatisches Verlangsamen des Fortschreitens. Calcium-und Phosphatkontrolle und die Ausschüttung von Parathormon sind die Schlüssel zur Behandlung. Fragen Sie uns, wenn Sie betroffen sind.

Ursache Hyperthyreose geklärt?

Die Überfunktion der Schilddrüse der älteren Katze ist eine der häufigen, oft sehr spät erkannten endokrinen Erkrankungen der Katze mit fatalen Folgen: Gewichtsverlust, Bluthochdruck, Herz-und Nierenerkrankungen. Schon länger bringt man dieses Problem mit Fertigfutter in Verbindung – so zeigen Katzen, die ihr gesamtes Leben mit Dosenfutter ernährt wurden, ein 2,5 bis 5-fach so hohes Risiko, an Hyperthyreose zu erkranken als Katzen, die ausschließlich Trockenfutter erhalten. Polybromierten Diphenylethern (PBDEs), welche als Flammhemmer in Textilien und Teppichen eingesetzt werden, wird neuerdings eine wichtige Rolle zugeschrieben. Viele Katzenfuttermittel enthalten hohe Dosen an PBDE´s!

Neue Therapieaspekte Fibrosarkom

Das feline Fibrosarkom ist ein häufig vorkommender bösartiger Bindegewebstumor der Katzen, der zwar nicht metastasiert, aber fast zu 100 % rezidiviert. Die Kombination von Chirurgie und Strahlentherapie zeigt eine deutliche Verlängerung der rezidivfreien Zeit.Die Elekrochemotherapie erreicht bis zu 19 Monaten rezidivfreie Zeit. Neu von Prof. Hirschberger (Universität München) anlässlich des Leipziger Kongresses im Januar vorgetragen: Gentechnische Immuntherapie des Tumors in Kombination mit Zytokin